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Japanrestaurant Suhl

Japanische Küche in der DDR. Die HO-Gaststätte "Waffenschmied" war von 1966 bis 1986 das einzige japanische Restaurant in der DDR. Bis zu zwei Jahre Warten auf einen Tisch ist keine Seltenheit, mit Preisen zwischen 99 und 136,50 DDR-Mark war das eine Monatsmiete für ein Menü - und doch einer der wenigen kunterbunten Tupfer im vielschichtigen Grau der DDR. Nach dem Ende der DDR wurde der "Waffenschmied" abgewickelt und das Gebäude von der Treuhand verkauft.

Der Geist von Rolf Anschütz hat die Zeit überlebt. Basierend auf Interviews mit Rolf Anschütz und Erinnerungen ehemaliger Angestellter und Gäste hat der Filmproduzent Carl Schmitt den Film "Sushi in Suhl" über die Geschichte des Gastronoms und seines "Waffenschmieds" geschaffen.

Japanrestaurant Suhl
© Archiv Stadtbücherei Suhl

Mitropa

Vor 100 Jahren wurde die Mitteleuropäische Schlaf- und Speisewagen AG in Berlin gegründet. 1949 eröffnete die Mitropa in Halle das erste Bahnhofsrestaurant. Zum Ende der DDR machten 15.000 Mitropa-Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden DDR Mark – auf der Schiene, in hunderten Gaststätten und Kiosken sowie in sechs Hotels.
Wer heute wieder in einem Mitropaspeisewagen einkehren und nostalgisch essen möchte, kann das beispielsweise Am Sportplatz 10 in 39649 Gardelegen (OT Miesterhorst) tun.


MITROPA-Speisewagen
© Clemens T. Kral

Zum Goldbroiler

Aus Anlass des 50. Jahrestages der Oktoberrevolution eröffneten am 7. November 1967 drei Grillbars „Zum Goldbroiler“ in Berlin. Die neuen Restaurants wurden als eine spürbare Verbesserung des gastronomischen Angebots in der DDR-Hauptstadt war genommen.

Wie viele Grillbars, Goldbroiler Restaurants und Broilerbars es in der gesamten DDR Ende 1989 gab, ist leider unbekannt.

Die Einrichtung der Grillbars galt als behagliche, internationalen Ansprüchen entsprechende Gastronomie. Für die Gäste galt häufig eine Wartezeit von 20 Minuten für die Hauptmahlzeit. Besonders der Außer-Haus-Verkauf übertraf alle Erwartungen.

Unbedingt sehenswert ist die Broilerbar in Warnemünde. Fast das gesamte Interieur stammt aus den 1970er-Jahren und wird auf Wunsch der Gäste nicht ausgetauscht.

Hier findet sich eine Liste noch existierender Broilerbars.


Zum Goldbroiler
© unbekannt

Fioretto Berlin

Das einzige italienisch inspirierte Restaurant der DDR befand sich im Ostberliner Stadtteil Köpenick. Eröffnet im April 1987 als Nudelrestaurant, gelang es der Berlinerin Doris Burneleit mit Erfindergeist beispielsweise aus DDR-Edamer eine Art Parmesan-Ersatz zu zaubern.


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